Die Entwicklungen im EE-Bereich stimmen zuversichtlich. Der Stromsektor wird sauberer, erneuerbare Erzeugung trägt inzwischen den Großteil der Versorgung (siehe unseren letzten Post).
Die aktuelle Auswertung von Agora Energiewende zeigt jedoch: Insgesamt sind die CO₂-Emissionen in Deutschland 2025 leicht gesunken (–1,5 % bzw. rund 9 Mio. t). Zwar reduzierte der Stromsektor Emissionen (etwa durch steigende Solarstromerzeugung), diese Fortschritte reichten aber nicht aus, um steigende Emissionen in anderen Bereichen auszugleichen. Die entscheidenden Herausforderungen haben sich verlagert. Sie liegen inzwischen vor allem in der Wärmeversorgung von Gebäuden, flankiert von dem weiterhin schleppenden Verkehrssektor.
Im Gebäudesektor stiegen die Emissionen erneut um rund 3 Mio. t. Das Problem ist weniger ein Mangel an erneuerbarer Energie, sondern ein Denkfehler im System: Strom, Wärme und Speicher werden meistens noch immer getrennt geplant und betrieben. Genau das kostet Effizienz und trägt zu einem höheren Ausstoß bei!
Wenn sich daran nichts ändert, droht Deutschland die EU-Ziele im Gebäudesektor zu verfehlen – mit möglichen Strafzahlungen von bis zu 34 Mrd. € bis 2030. Ab 2026 wird auch der CO₂-Preis für Heizenergien marktbasiert gebildet (55–65 €/t). Wer CO₂ vermeidet oder im System hält, senkt dauerhaft Betriebskosten und entlastet die Umwelt.
Neben Wärmepumpen und neu gedachten Wärmenetzen braucht es deshalb ergänzende, dezentrale Lösungen, die erneuerbare Energie nicht nur nutzen, sondern dauerhaft speicherfähig machen – und Strom und Wärme konsequent zusammendenken.
Einen solchen Ansatz verfolgen auch wir mit unserer patentierten Power-to-Gas-Technologie. Dabei wird CO₂ bei der geschlossenen Verbrennung nicht emittiert, sondern als Rohstoff gebunden und im Kreislauf für die Herstellung von SNG zurückgeführt. Diese Wertschöpfung des normalerweise treibhauswirksamen Gases bezeichnet man als Carbon Capture and Utilization (CCU). Wie unsere Lösungen konkret funktionieren, zeigen wir hier im Video: https://www.youtube.com/watch?v=NDlz5oCvQQU
Für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und Kommunen verdichten sich damit ab diesem Jahr drei zentrale Fragen:
- Was reduziert CO₂ nachweisbar und dauerhaft?
- Was ist im Bestand, ohne Komplettsanierung, realistisch umsetzbar?
- Welche Lösung bleibt über 20–30 Jahre wirtschaftlich tragfähig?
Diese Fragen stellen sich meist bei Investitionsentscheidungen. Wir liefern dafür erste Machbarkeitsstudien und Konzepte und realisieren die Umsetzung anschließend gemeinsam am Standort!
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