Eine aktuelle Studie des Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, des Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und von IW Consult zeigt zudem:
Das Potential ist noch größer. Deutschlandweit könnte die regionale Wertschöpfung aus erneuerbaren Energien bis 2033 auf über 20 Milliarden € anwachsen.
Eine gute Nachricht für alle Menschen im ländlichen Raum!
Mecklenburg-Vorpommern nimmt hier seit Jahren eine Vorreiterrolle ein.
Mit dem Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz hat das Land früh Wege geschaffen, damit Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger direkt von Projekten mit erneuerbaren Energien profitieren können.
Denn erneuerbare Energien bedeuten nicht nur Klimaschutz. Sie schaffen Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und wirtschaftliche Entwicklung vor Ort.
Dieses Potential entfaltet seine volle Wirkung jedoch erst langfristig, wenn die wirtschaftlichen Vorteile nicht nur bei Anlagenbetreibern oder Kapitalgebern ankommen, sondern auch im direkten Umfeld spürbar werden.
Diese weiteren Vorteile kommen hinzu:
– mehr Aufträge für lokale Unternehmen und Neuansiedlungen
– steigende direkte Investitionen am Standort
– attraktive Energiepreise auch für die Industrie
Wie lässt sich nun aus diesem Wind- und Solarstrom, der je nach Jahreszeit und Wetterlage unterschiedlich stark anfällt, auf lokaler Ebene noch mehr Wirkung entfalten?
Die Analyse macht deutlich, dass regionale Wertschöpfung dort besonders hoch ist, wo erneuerbare Energie nicht nur erzeugt, sondern möglichst umfassend in der Nähe verbleibt und bei Schwankungen nicht einfach verpufft.
An dieser Stelle können unsere Power-to-Gas-Plattformen ein wichtiger Baustein sein.
Wenn überschüssiger Strom aus Wind- und PV-Anlagen standortnah in synthetisches Methan (SNG) umgewandelt wird, entsteht ein langfristig speicherbarer Energieträger, der später flexibel für Strom, Wärme oder weitere Prozesse in unmittelbarer Umgebung genutzt werden kann.
So bleibt Energie aus Wind- und Solaranlagen nicht nur ein kurzfristig verfügbarer Stromertrag, sondern wird zu einer stabilen Ressource. Das schafft mehr Versorgungssicherheit und macht die genannten Vorteile in direkter Nähe von Dörfern, Ortschaften und Gemeinden noch spürbarer.
Mecklenburg-Vorpommern kann hier bundesweit weitere Maßstäbe setzen. Denn bezahlbare, emissionsfreie und verlässliche Energieversorgung ist längst ein entscheidender Standortfaktor!
Hier geht es zur Studie:
https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Publikationen/Studien/staerkung-der-regionalen-wertschoepfung-durch-erneuerbare-energien.pdf?__blob=publicationFile&v=2
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